Eine Initiative aus saarländischen Kulturschaffenden macht auf das Schwinden von Kulturberichterstattung und dessen Folgen aufmerksam:
"Bundesweit erleben wir, wie Kulturberichterstattung aus wirtschaftlichen Zwängen Schritt für Schritt zurückgefahren wird.
Damit es im Saarland nicht ebenso weit kommt, müssen wir jetzt handeln – gemeinsam: Medien, Politik und Zivilgesellschaft. Denn der Verlust von Kulturberichterstattung gefährdet nicht nur Künstler*innen und Institutionen, sondern auch unsere Demokratie. Ohne sie fehlt ein zentraler Teil des öffentlichen Diskurses.
Nur wenn wir den aktuellen Stand sichern und für die Zukunft Vorsorge treffen, bleibt Kultur sichtbar und behält ihre Stimme im öffentlichen Raum.
Wir sagen: Licht an!
Unterstützt unseren Offenen Brief und macht mit: https://kultur-sichtbar.de/
Denn ohne Sichtbarkeit keine Kultur. Und ohne Kultur keine Demokratie."

Am vergangenen Donnerstag fand unsere Veranstaltung „Projekte in der Kultur- und Kreativwirtschaft“ statt – ein gelungener Abend! Ein herzliches Dankeschön von Arbeit und Kultur an die zahlreichen Besucher*innen für das große Interesse und die aufmerksamen Fragen.
Ebenso danken wir den Vertreter*innen der Förderinstitutionen: Ricarda Hildebrandt und Julia Stähly (Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes), Nico Palma (Interreg Großregion – Förderprogramm „Kleinprojekte“), Gulomjon Khudayberganov (KOMPASS – Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige, Anlaufstelle ed media e.V.) sowie Manuel Sattler (Kultur macht stark – Servicestelle Saarland).
Ein besonderer Dank geht an unsere Moderatorin Sally-Charell Delin, die souverän durch den Abend geführt hat. Gute Besserung an Marisa Winter von der Landeshauptstadt Saarbrücken – hoffentlich ist sie beim nächsten Mal dabei.
Ebenso danken wir unseren Kooperationspartner*innen von Dock 11 für die hervorragende Zusammenarbeit und dafür, dass die Veranstaltung im CoHub einen so passenden Ort gefunden hat.
Allen Antragsteller*innen wünschen wir viel Erfolg bei ihren Vorhaben!
Die Landeshauptstadt Saarbrücken unterstützt mit ihrer Kulturförderung sowohl freie Kulturprojekte als auch Saarbrücker Vereine und Institutionen, die wichtige Kulturarbeit in der Stadt leisten.
Im Rahmen der Projektförderung können Zuschüsse für Musik-, Theater- und künstlerische Filmprojekte beantragt werden. Ebenso fördert die Stadt crossmediale und digitale Kunst- sowie Ausstellungsprojekte. Der Gesamtförderrahmen beträgt 100.000 Euro, die Förderung einzelner Projekte ist bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro möglich. Darüber hinaus stehen 10.000 Euro für Jugend- und Soziokulturprojekte zur Verfügung, die von freien Trägern, Vereinen, Initiativen oder Einzelpersonen beantragt werden können. Hier liegt die Fördergrenze bei maximal 5.000 Euro pro Projekt. Anträge für die Projektförderung können jeweils bis zum 20. Dezember eines Jahres gestellt werden.
Neben der Projektförderung gibt es die institutionelle Förderung, die sich an Saarbrücker Vereine und Institutionen richtet, die kontinuierlich wichtige Kulturarbeit in der Stadt leisten. Die Antragsfrist hierfür endet jeweils am 1. November eines Jahres.
Weitere Informationen zur Kulturförderung sowie die Antragsunterlagen sind online unter www.saarbruecken.de/kultur/kulturfoerderung zu finden.

Seit 2013 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ Projekte der kulturellen Bildung und stellt dafür jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung.
Gefördert werden Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren, die aufgrund ihrer Lebenslage erschwerten Zugang zu Bildung haben. In der aktuellen Förderphase von 2023 bis 2027 sind zudem auch Projekte für junge Menschen mit Behinderung möglich.
Für eine Förderung gelten bestimmte Voraussetzungen: Die Angebote müssen außerschulisch und zusätzlich sein, dürfen also nicht Teil des regulären Unterrichts sein. Außerdem ist die Umsetzung nur durch ein Bündnis mit mindestens drei Partnern möglich. Gefördert werden bis zu 100 Prozent der entstehenden Kosten, beispielsweise für Fachkräfte, Material oder andere notwendige Ausgaben. Denkbar sind Kurse, Ferienfreizeiten oder Workshops in allen Sparten – von Musik über digitale Medien bis hin zu Zirkusprojekten.
Die Bewerbung erfolgt bei einem der 22 Programmpartner oder bei einer der fünf Initiativen. Unterstützung bei der Bündnisbildung und bei der Auswahl der passenden Partner bietet die Kultur macht stark Servicestelle Saarland unter kulturmachtstark-saar.de.
Eine gute Gelegenheit, das Programm kennenzulernen, bietet die unsere Infoveranstaltung „Projekte in der Kultur- & Kreativwirtschaft – Wer fördert wie und wann?“ in Kooperation mit Dock 11. Sie findet am Donnerstag, den 4. September, um 17 Uhr im CoHub Saarbrücken statt. Dort stellt Manuel Sattler von der Kultur macht stark Servicestelle Saarland das Programm vor und beantwortet Fragen. Eine Anmeldung ist über dock11.saarland/events/projekte-in-der-kultur-kreativwirtschaft-wer-foerdert-wie-und-wann möglich.

Kleinprojekte im Rahmen der Interreg Großregion fördern kleinere, grenzüberschreitende Bürgerprojekte. Dazu zählen beispielsweise Kulturprojekte, Festivals, Ausstellungen, Workshops, Sport- oder Bürgerbegegnungen sowie Medienangebote. Ziel dieser Förderung ist es, den Austausch zwischen Bürger*innen und Organisationen in der Großregion zu stärken, Vertrauen aufzubauen und gemeinsames Lernen zu ermöglichen.
Förderfähig sind insbesondere Vereine, kleine Gemeinden, Schulen oder Strukturen der Sozial- und Solidarwirtschaft. Voraussetzungen für eine Förderung sind, dass mindestens zwei Partner aus zwei verschiedenen Ländern beteiligt sind, beide Partner sich finanziell am Projekt beteiligen und ein Partner die Rolle des Projektkoordinators übernimmt und somit die Federführung innehat.
Die Förderung umfasst eine Kofinanzierung von bis zu 90 Prozent und maximal 30.000 Euro an EFRE-Mitteln. Die Projektlaufzeit kann bis zu 18 Monate betragen. Der nächste Projektaufruf läuft vom 15. September bis 13. November 2025.
Im Rahmen unserer Infoveranstaltung „Projekte in der Kultur- & Kreativwirtschaft – Wer fördert wie und wann?“ am Donnerstag, den 4. September im CoHub, in Kooperation mit Dock 11, wird Herr Nico Palma, Vertreter der saarländischen Interreg-Kontaktstelle, das Programm „Kleinprojekte“ vorstellen und auch für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.
Zur Anmeldung zur Veranstaltung gelangen Sie hier: dock11.saarland/events/projekte-in-der-kultur-kreativwirtschaft-wer-foerdert-wie-und-wann
Weitere Informationen zu den Interreg Kleinprojekten finden Sie auf der Website des Saarlandes:
saarland.de – Interreg Kleinprojekte

Die Arbeit und Kultur Saarland gGmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
Buchhalter*in (m/w/d) – Schwerpunkt Personal und Finanzen
Ihre Aufgaben
• Bearbeitung der laufenden Finanzbuchhaltung
• Mitwirkung bei der Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen
• Durchführung der Lohn- und Gehaltsabrechnung einschließlich aller anfallenden Meldungen an Behörden und Sozialversicherungsträger
• Pflege und Verwaltung der Personalakten sowie Betreuung der Personalstammdaten
• Unterstützung bei Haushaltsplanung, Budgetüberwachung und Liquiditätssteuerung
• Fachliche Zuarbeit und Beratung der Leitungsebene in Finanz- und Personalangelegenheiten
Ihr Profil
• Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, vorzugsweise mit Zusatzqualifikation im Rechnungswesen oder Steuerfach, oder vergleichbare Qualifikation
• Mehrjährige Berufserfahrung in den Bereichen Finanzbuchhaltung sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung
• Fundierte Kenntnisse im Steuer- und Arbeitsrecht sowie im Umgang mit gängiger Buchhaltungssoftware (z. B. Sage)
• Sehr gute Kenntnisse in den MS-Office-Anwendungen
• Selbständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
• Ausgeprägte Sorgfalt, Diskretion und Verantwortungsbewusstsein
Wir bieten
• Eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem engagierten Team
• Eine unbefristete Anstellung in Teilzeit
• Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD/TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen
• Flexible Arbeitszeitregelungen im Rahmen der dienstlichen Belange
• Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung
Hinweise
Die Arbeit und Kultur Saarland gGmbH fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.
Bewerbung
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins bis spätestens zum 30.09.2025 an:
Dessi Faseva
Arbeit und Kultur Saarland gGmbH
Trierer Str. 22
66111 Saarbrücken
phone: +49 (0) 681 417 031 1
mail: dessi.faseva@arbeitundkultur.de
mail: kontakt@arbeitundkultur.de

Am Donnerstag, 4. September 2025, um 17 Uhr laden die Arbeit und Kultur gGmbH und Dock 11 zu einer kostenfreien Info- und Netzwerkveranstaltung in den CoHub Saarbrücken ein. Eingeladen sind soloselbstständige Künstler*innen, Kreative, freie Gruppen, Kulturvereine und Kreativschaffende.
Kurzvorträge von Vertreter*innen zentraler Förderinstitutionen geben Einblicke in aktuelle Programme, Fristen und Antragsbedingungen. Eine Gesprächsrunde beleuchtet häufige Fragen und Stolperfallen, anschließend gibt es an Infotischen individuelle Beratung. Das Projektboard bietet Gelegenheit, eigene Ideen vorzustellen und Partner*innen zu finden.
Es wirken mit: Ricarda Hildebrandt und Julia Stähly (Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes), Marisa Winter (Landeshauptstadt Saarbrücken), Nico Palma (Interreg Großregion – Kleinprojekte), Gulomjon Khudayberganov (KOMPASS – ed media e.V.) und Manuel Sattler (Kultur macht stark – Servicestelle Saarland). Moderiert wird die Veranstaltung von Sally-Charell Delin.
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldung ist aber erwünscht. Weitere Infos unter dem LINK.
Der Musikfonds schreibt seine große Projektförderung in der 2. Förderrunde 2025 aus. Anträge können vom 01. bis 30. September 2025 gestellt werden. Gefördert werden Vorhaben mit Antragssummen zwischen 3.001 und maximal 50.000 Euro. Die Förderung setzt grundsätzlich eine Kofinanzierung von mindestens 10 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben voraus.
Weitere Informationen unter dem LINK.

Der Musikfonds schreibt zum dritten und letzten Mal in diesem Jahr das Kleine Förderprogramm aus – mit einem besonderen Fokus auf Projekte im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen.
Anträge können vom 01. August bis 29. August 2025 gestellt werden. Gefördert werden Vorhaben, die im Zeitraum von Oktober 2025 bis März 2026 umgesetzt werden.
Förderfähig sind Projekte mit Gesamtkosten bis zu 10.000 Euro. Die beantragte Fördersumme kann maximal 3.000 Euro betragen.
Weitere Informationen und Details zur Antragstellung:
https://www.musikfonds.de/foerderprogramme#regulaere-foerderprogramme

Tipp für produzierende Musiker*innen: Kulturgut Ost veranstaltet Anfang Dezember eine einwöchige Masterclass mit renommierten Künstler*innen und Professionals der elektronischen Musikszene. Unter dem Titel „X:pertise“ geht es fünf Tage lang um Produktion, Arrangement, künstlerische Denkweisen und Professionalisierung. Mit dabei sind unter anderem Recondite, Roman Flügel, Extrawelt, Kassian Troyer und SHDW.
Die Workshop-Woche findet vom 1. bis 5. Dezember statt. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli möglich. Alle Informationen gibt es unter: www.kulturgut-ost.de/xpertise-week
