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Gewerkschaftsgeschichte
Lange hieß es: "Das geht doch gar nicht!" Die Geschichte der saarländischen Gewerkschaftsbewegungen seit 1945 könne nicht mehr aufgearbeitet werden, weil alte Briefe, Protokolle, Flugblätter, die eben diese Geschichte dokumentieren, nirgendwo systematisch gesammelt und aufbewahrt wurden.
"Doch, es geht" behauptet nun der Gewerkschaftshistoriker Wilfried Busemann. Nach gut zweijähriger Suche im Auftrag der Arbeitskammer und von Professor Hudemann, Universität des Saarlandes, kam er zu dem optimistisch stimmenden Ergebnis: Das alte Material ist zwar ziemlich verstreut, aber die saarländische Gewerkschaftsgeschichte kann geschrieben werden.
Seit dem 1.10.2002 arbeitet Busemann nun bei der "Arbeit und Kultur Saarland GmbH" an einer "im positiven Sinne populärwissenschaftlichen Darstellung der Gewerkschaftsgeschichte".
Gesucht!
Für die weitere Arbeit an der Historie der Einheitsgewerkschaft, der Christlichen Gewerkschaften, des DGB Saar und ihrer Einzelgewerkschaften werden noch alte Unterlagen benötigt: Protokolle von Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen, Betriebsratssitzungen, Rundbriefe, Mai-Zeitungen, Fotos, Festschriften u.v.a.m. Auch ganze Sammlungen oder Nachlässe sind willkommen. Hinweise und Angebote an: Arbeit und Kultur GmbH, (0681) 4170311, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken, E-Mail: Kontakt@arbeitundkultur.de
Ansprechpartner ist Wilfried Busemann.
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